Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

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Zitronenfalltür
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Zitronenfalltür » Mittwoch, 03. November 2021 19:38

Hy Nesel.

War die letzten Tage krank, darum erst jetzt die Antwort.
Eingebaut? Miss mal im nicht angeschlossenen Zustand zwischen SDA und Vcc bwz SCL und Vcc Pin, da müssten ca. 10kOhm anliegen.
Damit meine ich, dass ich die Widerstände nicht ausgelötet hab, angeschlossen war das Modul natürlich nicht.
Wie kurz ist so kurz wie möglich in cm?
Naja, eben kurz, so 10cm :wink:
Ich würde mal zwei extern Pullup-Widerstände versuchen, wenn du zwischen den I2C-Pins und Vcc 10kOhm misst dann würde ich nochmal je 10kOhm von SDA und SCL auf 3,3V legen. Dann hast du 10kOhm parallel zu den bereits vorhandenen 10kOhm was 5kOhm ergibt. Hast du zwei 10kOhm Widerstände da?
Ich hasse es, so'n Minikram zu löten. Ja Widerstände hab ich genug da. Hab ich eingelötet, wie vorgeschlagen.
Kein Unterschied ob 10 oder 5k.
Mit welcher Software willst du den I2C-Bus auslesen? Oder experimentierst du aktuell nur mit den i2c-tools?
Mit Terrariumpi. Getestet wie vorher mit dem Befehl i2cdetect -y 1

Grüße, Markus.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Nesel » Donnerstag, 04. November 2021 22:27

Hi Markus,

hoffe du bist wieder fit. Ist ja die richtige Jahreszeit für Erkältung und Co.
Zitronenfalltür hat geschrieben: Mittwoch, 03. November 2021 19:38 Ich hasse es, so'n Minikram zu löten. Ja Widerstände hab ich genug da. Hab ich eingelötet, wie vorgeschlagen.
Kein Unterschied ob 10 oder 5k.
Das klingt nicht gut. Hast du ein anderes I2C-Modul (egal was) da um zu prüfen ob dein I2C-Bus auf dem Pi noch in Ordnung ist?

Gruß
Nesel
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Zitronenfalltür
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Zitronenfalltür » Montag, 08. November 2021 14:40

Moin.

Nee, hab ich leider nicht. Kann ja eigentlich nur das Modul, oder der I2C Bus sein, wenn ich alles andere richtig gemacht hab.

Grüße, Markus.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Nesel » Montag, 08. November 2021 21:59

Hi,

ja recht viel mehr Möglichkeiten gibt eigentlich nicht. Ich hoffe halt, dass der Defekt nicht am PI ist.

Gruß
Nesel
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Zitronenfalltür » Mittwoch, 10. November 2021 19:18

Das hoff ich auch.

Hab grad erfahren, dass es in meiner Stadt so eine Diy Werkstatt gibt, werd da mal vorbeischauen, die kennen sich auch mir Raspi, Arduino usw. aus.

Grüße, Markus.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von krull » Freitag, 21. Januar 2022 16:34

Gibt's schon Erfahrungen zur Haltbarkeit der Sensoren?
Ich hab da etwas Bedenken...
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Zitronenfalltür » Montag, 31. Januar 2022 14:32

Moin.

Zur Haltbarkeit können vielleicht andere was sagen.

Durfte inzwischen ein Sensormodul über Amazon kaufen.

Hier der Unterschied:

IMG_20220131_141158.jpg

Oben teuer Amazon, unten billig direkt aus China.
Also Schrott gekauft. kein Wunder, dass der Verkäufer bei Ebay nicht mehr angemeldet ist. Schön auf Abzocke 'reingefallen...

Edit: läuft! Endlich!!!

BME amazon.jpg
Tpitest2.jpg

Grüße, Markus.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von mat.se » Dienstag, 15. Februar 2022 23:12

Geiles Projekt, ich feier sowas :)
Auf der Suche nach automatisierten Projekten gibt es auch Lösungen mit mycodo anstatt terrariumPI. Kann hier jemand was zu sagen? Scheint als Software sehr ähnliche Lösungen zu bieten.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Nesel » Donnerstag, 17. Februar 2022 23:43

Zitronenfalltür hat geschrieben: Montag, 31. Januar 2022 14:32 Oben teuer Amazon, unten billig direkt aus China.
Oh Schei**, aber das kann dir auch bei Amazon passieren. Danke für die Bilder!
Zitronenfalltür hat geschrieben: Montag, 31. Januar 2022 14:32 Edit: läuft! Endlich!!!
Das freut mich :)
mat.se hat geschrieben: Dienstag, 15. Februar 2022 23:12 Auf der Suche nach automatisierten Projekten gibt es auch Lösungen mit mycodo anstatt terrariumPI. Kann hier jemand was zu sagen? Scheint als Software sehr ähnliche Lösungen zu bieten.
Hast du den Artikel vom Maintainer von Mycodo gesehen? Liest sich schon interessant und anscheinend hat er das ursprünglich für seine Pilzzuchtautomatisierung entwickelt.

So rein vom kurz drüber schauen hat Mycodo mehr Leute die mitmachen. Dafür hat TerrariumPI wesentlich weniger offene Issues. Ansonsten sind die Funktionen im großen und ganzen sehr ähnlich, auch bei den Unterstützten Sensoren. Mycodo hebt sich da etwas hervor weil die Atlas Scientific unterstützen und TerrariumPI derzeit überhaupt keinen EC-Sensor unterstützt. Aber das interessiert nur wenn man etwas in Richtung Hydroponic machen möchte oder sehr genaue Sensoren für sehr genaue Messungen braucht. Diese Sensoren sind dann aber auch in einer ganz anderen Preisklasse als so ein BME oder DHT.

Als keine Entscheidungshilfe würde ich zunächst überlegen welche Sensoren ich habe bzw. verwenden (d.h. bezahlen) möchte und nachschauen welche der Lösungen alle unterstützt. Gibt es dann immer noch zwei Kandidaten würde ich die Features, unter dem Aspekt welche ich brauche, vergleichen. (Wenn die Software eine Kaffeemaschine steuern kann ich aber Teetrinker bin nützt mir das Feature ja nix ;) ).
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Zitronenfalltür » Freitag, 18. Februar 2022 17:51

Moin Nesel.
Oh Schei**, aber das kann dir auch bei Amazon passieren. Danke für die Bilder!
Sollte auch kein Plädoyer für Amazon sein. Hab damals das günstigste Angebot genommen und bin beschissen worden.
Gleichgute Sensoren gibt es ganz sicher auch in der Bucht und das günstiger. Wurde aber zur Amazon Bestellung verdonnert :roll:

Hab mich noch nicht mit Mycodo beschäftigt, hört sich aber interessant an. Hab mich inzwischen aber auf Terarium Pi festgelegt.

Wenn es keine weiteren, grundsätzlichen Katastrophen mit Raspi und der Software gibt, mach ich in meinem Thread weiter.

Grüße, Markus.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Nesel » Freitag, 18. Februar 2022 22:49

Moin Markus,
Zitronenfalltür hat geschrieben: Freitag, 18. Februar 2022 17:51 Sollte auch kein Plädoyer für Amazon sein. Hab damals das günstigste Angebot genommen und bin beschissen worden.
Denke das hat auch jeder verstanden. Im Endeffekt ist es egal wo man zu welchem Preis bestellt, solange das ein Marktplatz ist kann man immer übers Ohr gehauen werden. Aber Dank deiner Fotos hat man eine gewisse Chance den Beschiss schnell genug zu bemerken bevor die Widerrufsfrist rum ist.
Zitronenfalltür hat geschrieben: Freitag, 18. Februar 2022 17:51 Hab mich noch nicht mit Mycodo beschäftigt, hört sich aber interessant an. Hab mich inzwischen aber auf Terarium Pi festgelegt.
Alles andere würde auch keinen Sinn machen so gut wie du dich mittlerweile in diese Software eingearbeitet hast und da TerrariumPI offensichtlich deine Anforderungen erfüllt.

Ich hab mir Mycodo und TerrariumPI gestern mal kurz im Vergleich angeschaut weil es mich interessiert hat. Auf Arbeit wäre das so der erste Schritt um eine oder mehrere Produkte von Drittherstellern genauer zu evaluieren - normalerweise haben wir da mehr Kandidaten und schmeißen beim ersten Vergleich schon mal alles raus was irgendwie a Gschmäckle hat damit wir nicht in so viel verschiedene Produkte so tief einsteigen müssen.

Persönlich bin ich vielleicht etwas Richtung Mycodo gebiased weil die schon Atlas Scientific Sensoren unterstützen und ich zum einen auch mit Hydroponic-Automatisierung liebäugle und zum andern keine Lust haben in Python selber die Sensoren anzubinden. Sorry, I'm a ruby guy :lol:
Zitronenfalltür hat geschrieben: Freitag, 18. Februar 2022 17:51 Wenn es keine weiteren, grundsätzlichen Katastrophen mit Raspi und der Software gibt, mach ich in meinem Thread weiter.
Ich drück dir die Daumen und freue mich auf Updates und vor allem Erfolgsmeldungen :D
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von mat.se » Mittwoch, 23. Februar 2022 00:57

Nesel hat geschrieben: Freitag, 18. Februar 2022 22:49 Persönlich bin ich vielleicht etwas Richtung Mycodo gebiased weil die schon Atlas Scientific Sensoren unterstützen und ich zum einen auch mit Hydroponic-Automatisierung liebäugle und zum andern keine Lust haben in Python selber die Sensoren anzubinden. Sorry, I'm a ruby guy :lol:
Danke für deine Einschätzung. Hatte aufgrund der Dokumentationen und Beiträge dazu schon gedacht, dass Mycodo modularer aber eben auch etwas komplexer ist, du scheinst das aber nochmal besser abschätzen zu können :)
Noch ist es nicht an der Zeit, aber wenn, dann werde ich wohl eher auf den DHT22-Sensor setzen. Da ist der Preis dann doch ein starkes Argument.
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Re: Anleitung: Fruchtungsraum automatisiert regeln mit einem Raspberry Pi

Beitrag von Nesel » Donnerstag, 24. Februar 2022 00:01

mat.se hat geschrieben: Mittwoch, 23. Februar 2022 00:57 dann werde ich wohl eher auf den DHT22-Sensor setzen. Da ist der Preis dann doch ein starkes Argument.
Ich hab mal welche erwischt da ist die Luftfeuchtemessung relativ schnell ausgefallen. Wenn du dir welche bestellst, dann teste die so schnell wie möglich für ein paar Tage. Aber sonst kann man bei dem Preis kaum was gegen sagen. Gut Busfähig wäre noch fein, aber sowas kostet halt auch bei der Entwicklung :wink:
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